Eine gute Wettkampfschwimmbrille muss vor allem dann sicher sitzen, wenn es darauf ankommt. Beim Start, während schneller Wenden und wenn du mit voller Geschwindigkeit schwimmst, möchtest du dich nicht mit deiner Brille beschäftigen. Deshalb sind Wettkampfschwimmbrillen meist kompakter und flacher gebaut als Trainingsschwimmbrillen.
Welche Wettkampfschwimmbrille am besten zu dir passt, hängt vor allem von der Form deines Gesichts und davon ab, wie viel Platz du rund um deine Augen angenehm findest. Die einen Schwimmer bevorzugen eine Brille, die möglichst flach und eng anliegt, während andere etwas mehr Raum und Sicht bevorzugen.
Bei unseren Wettkampfschwimmbrillen achten wir deshalb vor allem auf Passform, Stabilität, Sicht und darauf, wie sich die Brille während eines Rennens anfühlt. Auf dieser Grundlage stechen die Arena Cobra Ultra, Arena Cobra Edge, Speedo Fastskin Hyper Elite und Speedo Fastskin Speed Socket 2 hervor.
Welche Wettkampfschwimmbrillen finden wir am besten?
Wenn wir vier Modelle hervorheben müssten, wären es diese Wettkampfschwimmbrillen:
| Wettkampfschwimmbrille | Besonders interessant, wenn du ... |
|---|---|
| Arena Cobra Ultra Swipe | eine sehr flache und kompakte Race-Passform suchst |
| Arena Cobra Edge Swipe | mehr Platz rund um die Augen und ein größeres Sichtfeld möchtest |
| Speedo Fastskin Hyper Elite | eine Wettkampfbrille mit einer etwas anderen, weicheren Passform suchst |
| Speedo Fastskin Speed Socket 2 | eine schlichte Low-Profile-Wettkampfbrille suchst |
Unser persönlicher Favorit ist die Arena Cobra Ultra Swipe. Die flache Bauweise, die feste Passform und die Stabilität machen sie für uns zu einer echten Wettkampfbrille. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie automatisch auf jedem Gesicht am besten sitzt. Wenn du zum Beispiel längere Wimpern hast oder dir eine sehr kompakte Brille schnell zu eng ist, könnte die Cobra Edge besser passen.
Bei der Auswahl einer Wettkampfschwimmbrille achten wir deshalb lieber auf die Passform als nur auf die technischen Eigenschaften. Eine Rennbrille kann auf dem Papier überzeugend sein, muss letztlich aber vor allem gut an deinem Gesicht anliegen.
Arena Cobra Ultra Swipe: unser Favorit für eine kompakte Race-Passform
Die Arena Cobra Ultra ist für uns eine der ersten Brillen, die wir uns ansehen, wenn jemand eine echte Wettkampfbrille sucht.
Arena hat die Cobra Ultra bewusst sehr flach konstruiert. Die Gläser sitzen nah am Gesicht, und der verlängerte Rahmen wurde für zusätzliche Stabilität entwickelt. Das sorgt für die kompakte Optik und das direkte Gefühl, für das dieses Modell bekannt ist.
Rund um die Augen befindet sich wenig Material, und die Brille fühlt sich deutlich anders an als eine großzügiger geschnittene Trainingsbrille. Für Schwimmer, die gezielt eine möglichst flache Race-Passform suchen, ist das ein wesentlicher Teil ihrer Attraktivität.
Die Swipe-Modelle verfügen außerdem über Arenas Swipe-Anti-Fog-Beschichtung. Wenn die Anti-Fog-Wirkung nachlässt, kann sie laut Arena reaktiviert werden, indem du vorsichtig mit einem nassen Finger über die Innenseite des Glases streichst.
Für wen eignet sich die Cobra Ultra?
Die Cobra Ultra passt besonders zu Schwimmern, die:
- eine möglichst flache Wettkampfbrille möchten;
- eine feste und direkte Passform bevorzugen;
- beim Start und bei Wenden möglichst wenig Bewegung der Brille wünschen;
- an kompakte Wettkampfschwimmbrillen gewöhnt sind.
Bei Wettkämpfen können Stabilität und eine kompakte Passform wichtiger sein als das großzügige Tragegefühl, das du vielleicht von einer Trainingsbrille gewohnt bist. Außerdem trägst du eine Wettkampfbrille meist kürzer als während einer langen Trainingseinheit.
Trotzdem solltest du auf den Platz rund um deine Augen achten. Das Glas sitzt nah am Gesicht. Wenn du lange Wimpern hast oder dir eine so kompakte Passform schnell unangenehm ist, ist die Cobra Edge wahrscheinlich interessanter.
Arena Cobra Edge Swipe: mehr Platz rund um die Augen
Die Arena Cobra Edge gehört eindeutig zur gleichen wettkampforientierten Cobra-Familie, bietet aber eine andere Passform.
Der größte Unterschied liegt für uns im Platz rund um die Augen. Die Cobra Edge bietet mehr Raum für die Wimpern und ein größeres Sichtfeld nach oben und zu den Seiten. Auch der Sitz rund um die Augen fühlt sich anders an als bei der Cobra Ultra.
Das macht die Edge besonders interessant, wenn du die wettkampforientierte Bauweise einer Cobra angenehm findest, die Ultra sich für dich aber zu kompakt anfühlt.
Cobra Ultra oder Cobra Edge?
Die Wahl zwischen diesen beiden Modellen ist relativ klar.
Wähle die Cobra Ultra, wenn du vor allem eine möglichst kompakte und flache Race-Passform möchtest.
Wähle die Cobra Edge, wenn du mehr Platz rund um die Augen und ein größeres Sichtfeld angenehm findest.
Die Edge ist damit nicht einfach eine bessere Version der Ultra. Beide Brillen haben eine unterschiedliche Passform und sprechen deshalb auch unterschiedliche Schwimmer an.
Wenn du bereits bequem mit einer Cobra Ultra schwimmst, gibt es keinen zwingenden Grund für einen Wechsel. Wenn du bei kompakten Brillen dagegen schnell Probleme mit deinen Wimpern bekommst oder etwas mehr Platz rund um die Augen möchtest, wird die Cobra Edge deutlich interessanter.
Innerhalb der Arena-Wettkampfschwimmbrillen sind dies für uns die beiden Modelle, die wir uns bei ernsthaftem Wettkampfschwimmen zuerst ansehen würden.
Speedo Fastskin Hyper Elite: wettkampforientiert mit einer anderen Passform
Arena passt nicht zu jedem Gesicht. Die Speedo Fastskin Hyper Elite ist daher eine naheliegende Alternative, wenn du eine andere Passform suchst.
Speedo setzt bei der Hyper Elite auf ein hydrodynamisches Profil, eine breite Glasform und die IQfit-3D-Abdichtung. Die Brille wurde für den Wettkampfeinsatz entwickelt und liegt rund um die Augen deutlich anders an als die Cobra-Modelle.
Gerade dieser Formunterschied ist wichtig. Die Cobra Ultra fühlt sich kompakt und eng an, während die Hyper Elite anders um die Augen sitzt. Dadurch kann ein Schwimmer, der die Arena-Modelle nicht angenehm findet, mit der Speedo direkt eine gute Passform erreichen.
Bei Wettkampfschwimmbrillen sagt die Passform oft mehr aus als eine lange Liste technischer Eigenschaften. Wenn eine Brille unangenehm drückt oder nicht richtig abdichtet, bringen dir zusätzliche Funktionen während eines Wettkampfs wenig.
Wann ist die Hyper Elite interessant?
Die Hyper Elite ist besonders interessant, wenn du:
- eine wettkampforientierte Speedo suchst;
- mit der Passform der Cobra-Modelle nicht gut zurechtkommst;
- eine andere Abdichtung rund um die Augen möchtest;
- Wert auf ein großes Sichtfeld legst.
Wenn du zwischen Arena und Speedo schwankst, würden wir beide Modelle anprobieren, sofern das möglich ist. Der Unterschied in der Form kann direkt zeigen, welche Brille besser zu deinem Gesicht passt.
Innerhalb unserer Speedo-Wettkampfschwimmbrillen ist die Hyper Elite eines der Modelle, die wir uns für den Wettkampfeinsatz zuerst ansehen würden.
Speedo Fastskin Speed Socket 2: eine schlichte Low-Profile-Wettkampfbrille
Die Speedo Fastskin Speed Socket 2 ist interessant für Schwimmer, die vor allem eine flache und eher klassische Wettkampfbrille suchen.
Speedo stattet die Speed Socket 2 mit einem Ultra-Low-Profile-Rahmen, austauschbaren Nasenstegen und einem doppelten Silikonband aus. Die Brille bleibt dadurch insgesamt schlicht und konzentriert sich vor allem auf das, was du von einer Rennbrille erwartest.
Gerade diese Schlichtheit ist eine Stärke. Du musst nicht automatisch das neueste oder umfangreichste Modell wählen, um erfolgreich Rennen zu schwimmen.
Wenn die Speed Socket 2 gut an deinem Gesicht anliegt und beim Start sicher sitzen bleibt, kann das wichtiger sein als zusätzliche Technologien, die für dich keinen großen Unterschied machen.
Für Schwimmer, die mit diesem Typ kompakter Wettkampfbrille bereits vertraut sind, bleibt sie daher eine interessante Wahl.
Worauf achten wir bei einer guten Wettkampfschwimmbrille?
Beim Vergleich von Wettkampfschwimmbrillen werden technische Eigenschaften schnell besonders wichtig genommen. Wir würden zuerst auf drei Dinge achten: Passform, Platz rund um die Augen und Stabilität.
1. Die Passform steht an erster Stelle
Eine Wettkampfbrille sollte rund um die Augen abdichten, ohne dass du das Band extrem straff ziehen musst.
Drücke die Brille ohne Band vorsichtig gegen dein Gesicht. Wenn die Gläser durch die Abdichtung kurz haften bleiben, ist das meist ein gutes Zeichen. Lässt die Brille sofort los oder spürst du irgendwo deutlich eine Öffnung, passt die Form wahrscheinlich weniger gut zu deinem Gesicht.
Das sagt oft mehr aus als die Frage, welches Modell auf dem Papier die meisten technischen Eigenschaften bietet.
2. Überlege, wie viel Platz du rund um die Augen möchtest
Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Modellen.
Die Cobra Ultra ist bewusst sehr kompakt gebaut. Die Cobra Edge bietet dagegen mehr Platz für die Wimpern sowie mehr Sicht nach oben und zu den Seiten.
Welche der beiden angenehmer sitzt, hängt von deinem Gesicht und deinen persönlichen Vorlieben ab. Wenn du eine möglichst minimalistische Wettkampfbrille möchtest, liegt die Ultra nahe. Wenn sie dir schnell zu eng ist oder deine Wimpern die Gläser berühren, könnte die Edge besser passen.
3. Stabilität zählt beim Start und bei Wenden
Eine Wettkampfbrille muss sicher sitzen, wenn du vom Startblock springst und schnelle Wenden machst.
Deshalb verfügen viele Wettkampfmodelle über ein doppeltes Band und eine flache Bauweise. Beides hilft dabei, die Brille sicher an ihrem Platz zu halten.
Das Band muss dafür nicht maximal straff sitzen. Wenn eine Brille nur dann richtig abdichtet, wenn du sie extrem festziehst, ist die Passform wahrscheinlich nicht optimal.
Kannst du dieselbe Schwimmbrille für Training und Wettkämpfe verwenden?
Du kannst problemlos mit derselben Brille trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Wettkampfschwimmbrillen sind jedoch meist kompakter gebaut, wobei Stabilität und eine flache Passform im Mittelpunkt stehen.
Während eines langen Trainings können andere Eigenschaften angenehmer sein. Eine großzügiger geschnittene oder weichere Brille kann dann komfortabler sein, besonders wenn du sie lange am Stück trägst.
Deshalb verwenden manche Schwimmer ihre Wettkampfbrille vor allem bei Schnelligkeitstrainings, in der Wettkampfvorbereitung und bei Wettkämpfen. So bleibst du an die Passform gewöhnt, ohne jede normale Trainingseinheit mit derselben kompakten Rennbrille schwimmen zu müssen.
Trage eine neue Wettkampfbrille auf jeden Fall einige Male, bevor du damit bei einem wichtigen Wettkampf startest. So weißt du, wie sie sitzt, wie straff du das Band einstellen möchtest und ob der Nasensteg richtig positioniert ist.
Welche Wettkampfschwimmbrille würden wir wählen?
Wenn wir selbst ein Modell nennen müssten, das wir uns zuerst ansehen würden, wäre es die Arena Cobra Ultra Swipe.
Die Kombination aus sehr flacher Bauweise, fester Passform und Stabilität passt gut zu dem, was wir von einer Wettkampfbrille erwarten.
Wenn dir die Ultra zu kompakt ist oder du mehr Platz für deine Wimpern brauchst, würden wir nicht versuchen, sie trotzdem passend zu machen. In diesem Fall ist die Arena Cobra Edge Swipe wahrscheinlich die naheliegendere Wahl.
Wenn du lieber Speedo möchtest oder die Cobra-Form nicht angenehm anliegt, ist die Fastskin Hyper Elite eine überzeugende Alternative. Die Speed Socket 2 passt besser zu Schwimmern, die eine schlichte und flache Wettkampfbrille suchen.
Kurz zusammengefasst:
So kompakt wie möglich: Arena Cobra Ultra Swipe
Mehr Platz und Sicht: Arena Cobra Edge Swipe
Speedo-Alternative: Speedo Fastskin Hyper Elite
Schlichte Low-Profile-Rennbrille: Speedo Fastskin Speed Socket 2
Sieh dir die verschiedenen Wettkampfschwimmbrillen an und nutze diese Unterschiede, um die Auswahl einzugrenzen. Eine gute Wettkampfschwimmbrille sitzt angenehm, bleibt beim Start sicher an ihrem Platz und gibt dir während des Schwimmens keinen Anlass, dich mit ihr zu beschäftigen.